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Wegen Regen: Mitschwimm-Demo an der Spree erneut abgesagt

Berliner Morgenpost — Berlin · 20. Juli 2026, 16:00 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Wegen Regen: Mitschwimm-Demo an der Spree erneut abgesagt

Wegen der jüngsten heftigen Regenfälle musste eine Mitschwimm-Demonstration in Berlin, die gegen das generelle Badeverbot in der Spree gerichtet war, erneut abgesagt werden. Ein Vertreter des Vereins Flussbad Berlin erklärte, dass die Wasserqualität nach den Niederschlägen nicht ausreichend sei, um im Fluss schwimmen zu können. Dieser Verein hatte zu der Aktion mit dem Titel „101 Jahre Badeverbot abwählen!“ aufgerufen.

Anstatt in den Fluss zu springen, versammelten sich laut Angaben der Organisatoren etwa 100 Personen am Ufer, um gegen das bestehende Schwimmverbot zu protestieren. Das Baden in der innerstädtischen Spree ist seit dem 20. Mai 1925 untersagt. Die Initiative Flussbad setzt sich dafür ein, das Verbot schrittweise zu lockern und stattdessen Erlaubnisse bzw. Freigaben zu erhalten. Beispielsweise könnten Monitoring-Systeme eine wichtige Rolle spielen, indem sie Informationen zur Wasserqualität liefern.

Es ist erwähnenswert, dass bereits im Mai eine ähnliche Mitschwimm-Demonstration wegen schlechten Wetters abgesagt wurde. Zu dem Zeitpunkt fielen Regen und Gewitter kurzfristig, was zur Absage führte. Laut Informationen des Vereins sind die nächsten Veranstaltungen nun für den 20. August und den 20. September planmäßig angesetzt.

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