Kai Wegner betont Bedeutung des CSD in aktuellen Zeiten
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, hat beim Christopher Street Day (CSD) einen starken Appell für eine weltoffene Stadt formuliert. In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur erklärte der CDU-Politiker: „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, Haltung zu zeigen.“ Wegner hebt hervor, dass der CSD Berlin als eine Stadt der Vielfalt und Freiheit präsentiert.
Er wies auf die gesellschaftlichen Herausforderungen hin und erklärte: „Gerade in diesen Zeiten, wo es auch um Hass und Hetze, Ausgrenzung, Spaltung der Gesellschaft geht, setzt der CSD immer ein klares Signal.“ Aus diesem Grund sei die Veranstaltung von großer Bedeutung für Berlin, und Wegner zeigt sich erfreut, daran teilzunehmen. In diesem Jahr wird der Senat mit einem eigenen Wagen am Umzug teilnehmen.
Zur Feier des CSD werden heute Hunderttausende von Menschen in der deutschen Hauptstadt erwartet. Am Rande der Feierlichkeiten kam es jedoch zu einer kleinen Gegendemonstration. Die Polizei kontrollierte zuvor eine Gruppe von etwa einem Dutzend Personen, die einer mutmaßlichen rechten Gruppierung zugeordnet wurden, am Potsdamer Platz.
Auf die Gegendemonstrationen angesprochen, sagte Wegner, dass dies keine erfreuliche Entwicklung sei. „Meinungsfreiheit gehört dazu“, so der Bürgermeister, betonte jedoch, dass die Mehrheit der Menschen für Vielfalt und Zusammenhalt einstehe: „Und das ist für mich das Entscheidende."
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