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Berlin plant Bäume: Senat bleibt optimistisch, aber ist das gerechtfertigt?

Berliner Morgenpost — Berlin · 22. Juli 2026, 09:05 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Berlin plant Bäume: Senat bleibt optimistisch, aber ist das gerechtfertigt?

Die Umweltverwaltung von Berlin bezieht Stellung und sieht sich auf dem Weg, bis zum Jahr 2040 mehrere Hunderttausend neue Bäume zu pflanzen, trotz anhaltender Kritik. "Wir verfügen über das notwendige Personal und die Mittel, und wir arbeiten intensiv an diesem Projekt", erklärte der Staatssekretär für Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin, Andreas Kraus (CSU), im RBB-Inforadio. "Der Erfolg dieses Gesetzentwurfes wird nicht allein an der Anzahl der neuen Planstellen innerhalb von zwölf Monaten gemessen, sondern an den Ergebnissen, die wir erzielen."

Kraus wies auch darauf hin, dass der Senat bis 2027 die Baumanzahl in der Stadt wieder auf 440.000 erhöhen muss. Aktuell sind es 439.318 Bäume. Das Klimaanpassungsgesetz, das im vergangenen November verabschiedet wurde, zielt darauf ab, bis 2040 insgesamt eine Million Bäume zu pflanzen. Heinrich Strößenreuther, der Initiator und Vorstand der „BaumEntscheid“-Initiative, hat kürzlich seinen Unmut über die bisher fehlenden personellen Ressourcen des Senats geäußert.

Andreas Kraus hingegen sieht größere Herausforderungen, insbesondere wenn es um den Untergrund geht. Dieser ist in dicht besiedelten Gebieten mit Abwasserkanälen sowie Strom- und Gasleitungen stark belastet. "Die Aufgabe, dort zusätzliches Grün zu schaffen und Böden zu entsiegeln, ist extrem komplex", kommentierte Kraus.

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