Berliner Zoo begrüßt „kleinen Höhlenkobold“ – Pate gesucht
Das Erdferkel, bekannt für seine markanten großen Ohren und den langen Rüssel, hat im Berliner Zoo Zuwachs bekommen. Am 11. Juli 2023 brachte die siebenjährige Memphis ein gesundes Jungtier zur Welt, das derzeit von der Mutter liebevoll umsorgt wird. Der zehnjährige Kito ist der stolze Vater des kleinen Ferkels, das eine ältere Schwester, Frieda, hat, die im April des letzten Jahres geboren wurde. Das Geschlecht des Neulings ist momentan noch unbekannt, doch der Zoo bezeichnet das Tier als „kleinen Höhlenkobold auf vier Pfoten“.
Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem äußerte sich positiv über das harmonische Elternpaar: „Die erfolgreiche Nachzucht bei unseren Erdferkeln ist ein schöner Beleg dafür, wie gut Memphis und Kito als Eltern harmonieren. Memphis zeigt sich als äußerst fürsorgliche Mutter und versorgt ihren Nachwuchs vorbildlich.“ Das Jungtier verbringt viel Zeit mit Memphis in einer speziellen Wurfhöhle und wiegt zurzeit etwa drei Kilogramm. Möglicherweise kann das Publikum das Tier schon in den nächsten Tagen bei seinen ersten Erkundungen auf der Anlage beobachten.
Die ersten Wochen sind für Erdferkel besonders sensibel. Dr. Florian Sicks, der Säugetierkurator, erklärt: „Trotz einer Tragzeit von rund acht Monaten kommen die Jungtiere vergleichsweise klein und noch wenig selbstständig zur Welt. In den kommenden sechs Monaten wird das junge Erdferkel kontinuierlich an Gewicht zulegen und von der Mutter gesäugt werden. Ausgewachsene Erdferkel können bis zu 65 Kilogramm wiegen.“
Die nachtaktiven Erdferkel sind in Afrika südlich der Sahara beheimatet und ernähren sich vor allem von Termiten. Im Berliner Zoo sind die Tiere im speziellen Nachttierhaus zu sehen. Zudem sucht das kleine Erdferkel weiterhin nach einem Tierpaten, Interessierte können sich hierzu direkt im Zoo informieren.
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